Für ein Fazit der Saison muss ein Trainer immer die komplette Saison Revue passieren lassen, dabei denkt man unter anderem auch an die weniger schönen Momente, vorwiegend jedoch bleiben einem die tollen Momente im Kopf, die man zusammen mit dem Team erlebt hat.
Zu Beginn der Saison ist es immer sehr spannend, zum ersten Training einer neuen Altersklasse zu kommen und die Jungs (teilweise) das erste Mal spielen zu sehen. Viele Jungs kannte ich zwar schon, einige musste ich jedoch neu kennen lernen, was mir immer sehr viel Freude bereitet.
Der 7. April 2018 war ein sehr erfolgreicher Heimspieltag für die Wild Bees. Gleich drei Mannschaften konnten sich mit einem Heimsieg den Titel in ihrer Liga sichern.
Zunächst gewann die U18m vorzeitig den Titel der Landesliga in einem knappen Spiel gegen den Tabellenzweiten Wieblingen. Anschließend sicherte sich das Mehrgenerationen-Team der Herren4 souverän die Meisterschaft im Spiel gegen den TV Mosbach und somit den Aufstieg in die Kreisliga A.
Die letzten Monate der Rückrunde waren sowohl für das Team als auch für Coach Nils Uhrig sehr nervenaufreibend. Nicht nur die Trainingsbeteiligung war durchwachsen, sondern auch Leistung und Teamwork bei den Spielen ließen zu wünschen übrig. Im vorherigen Auswärtsspiel gegen den Heidelberger TV zeigten die Wild Bees, dass man Basketball spielen kann, allerdings erst 39 Minuten nach Spielbeginn. Gegen die starke Mannschaft aus Wieblinger würde das bisher "bewährte" Format (schlecht spielen und doch gewinnen) nicht funktionieren und das Team war gewillt, sich mit gutem Basketball den Titel zu holen.
Im letzten Auswärtsspiel der Saison musste die Mannschaft von Coach Thorsten Schulz nach Schönau reisen. In diesem Spiel ging es für beide Mannschaften um den Klassenerhalt, der Verlierer muss die Relegationsspiele um einen möglichen Ligaverbleib bestreiten. Beiden Teams merkte man an, dass sehr viel auf dem Spiel stand.
Die Wild Bees kamen jedoch besser in die Partie. Durch acht schnelle Punkte von Stefan Schneider zu Beginn des Spiels konnte man sich eine kleine Führung erspielen (11:8).